Social Media im Unternehmen – neue Kunden im Internet gewinnen (Teil 2)

Social MediaHier ist nun der zweite Teil zu „Social Media im Unternehmen – neue Kunden im Internet gewinnen“. Eigentlich könnte man zu jedem der Schwerpunkte einen Beitrag für sich schreiben. Da ich aber vorwiegend dem Einzelkämpfer (Kleinunternehmer, Selbständige, Freelancer) praktische Hinweise für das Herangehen an das Thema Social Media geben möchte, soll an dieser Stelle mehr oder weniger ein Leitfaden entstehen. Sicher gibt es in Zukunft noch den einen oder anderen detaillierteren Beitrag zu einzelnen Themen.

Zielgruppenbestimmung – der erste und wichtigste Schritt für Ihr Social Media Marketing

Die aus meiner Sicht entscheidende Frage ist die nach den Zielgruppen. Darauf müssen Sie als erstes eine Antwort finden, da davon alles weitere abhängt. Um es vorweg zu nehmen – es ist auch der schwierigste Part für das Internet-Marketing, nicht die ganze Technologie, die dazu erforderlich ist!
Hierzu ein Tipp: Ersetzen Sie Zielgruppe durch Bedarfsgruppe. Die Zielgruppe z.B. Männer oder Frauen ab einem bestimmten Alter ist sehr unspezifisch und lässt sich auch schwer ansprechen. Dagegen ist die Bedarfsgruppe mit der Sie Personen mit ganz speziellen Problemen oder Bedürfnissen ansprechen schon viel zielsicherer. Wenn Sie eine Anleitung zur Beseitigung von Fehlern am Computer anbieten, ist das Alter und Geschlecht vollkommen egal. Sie sprechen mit Ihrem Angebot aber sofort nur die Personen an, die im Internet auch danach suchen.
Und noch ein Hinweis dazu: Bieten Sie nicht alles auf Ihrer Website an, was Sie haben, es sei denn Sie verkaufen Ihr Sortiment über ein Shop-System. Erstellen Sie für jedes Ihrer Angebote eine extra Website und stellen Sie das Problem des Interessenten und Ihre Lösung dazu in den Vordergrund. Schließen Sie die Seite mit einer Aufforderung zum Handeln ab: Hier Download … oder Rufen Sie an!

Das Fazit für die Zielgruppenbestimmung: Beurteilen Sie wechselseitig, welche Produkte oder Dienstleistungen Sie anbieten möchten und welche Probleme Sie damit lösen möchten, nach denen auch von den Internetnutzern gesucht wird.
Erstellen Sie einzelne Teilzielgruppen bei breiteren Angeboten. Zum Beispiel Wellness-Produkte teilen Sie zweckmäßigerweise ein nach Gesundheit, Wohlbefinden, Genuss oder Schönheit. Das heißt, es gibt bei Ihnen eine Website für die Bedarfsgruppe die etwas für die Gesundheit tun möchte, eine für das Wohlfühlen usw.

Grundsätzliches zum eigenen Unternehmensblog sowie zu den Plattformen Facebook, Twitter, XING, Google+ und YouTube

Haben Sie Ihre Zielgruppe bzw. Zielgruppen bestimmt, legen Sie dazu die entsprechende Website an – nicht umgekehrt! Unter Website verstehe ich nicht die herkömmliche Homepage, sondern eine interaktive Website, über die Sie mit Ihren Interessenten in Kontakt kommen. Hier bietet sich ein Unternehmensblog an, auf dem Sie regelmäßig Beiträge veröffentlichen und Kommentare zulassen.
Dieses Blog sollte die Grundlage für Ihr Internetbusiness sein. Das bewerben Sie auch auf den unterschiedlichen Social Media Plattformen.
Beginnen Sie zunächst in diesen drei Netzwerken Facebook, XING (und/oder LinkedIn) und Twitter.

Bei Facebook richten Sie sich neben Ihrem privaten Account eine sogenannte Fanpage oder auch Unternehmensseite ein, um sich bekannt zu machen und ein Image des Unternehmens aufzubauen.
Wie Sie so eine Unternehmensseite einrichten, können Sie hier nachlesen. Über ein Dankeschön bei Facebook, Twitter oder Google+ freuen wir uns.
Download:
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Auf der Unternehmer-Plattform XING erreichen Sie weitgehend die Inhaber von Unternehmen und Angestellte in Führungspositionen. Ist Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistungen für Unternehmen geeignet, ist die Mitgliedschaft bei XING schon fast ein Muss. Richten Sie sich dort ein aussagekräftiges Profil und Ihr Portfolio ein.
Als langjähriges Premium-Mitglied habe ich viele Erfahrungen machen können, die ich Ihnen gern weitergeben möchte. Rufen Sie mich dazu einfach mal an:

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Auf Twitter tweete ich ebenfalls meine Blogbeiträge. Allerdings benutze ich Twitter aus zeitlichen Gründen im Moment nur als Backlinkbeschaffer, also um Links auf mein Blog oder die Unternehmenswebsite zu erzeugen. Professioneller wäre natürlich, Sie nutzen Twitter aktiv, indem Sie interessante Tweets von anderen Personen retweeten (weiterleiten) oder diesen folgen (als Kontakt hinzufügen). Damit können Sie sich auch einen beachtlichen Stamm an Interessenten aufbauen.

Eigentlich würde ich noch eine vierte Plattform empfehlen – Google+, aber mit einer muss man ja anfangen. Alle von vorn herein zu bedienen erfordert viel Zeit, die die meisten nicht haben. Setzen Sie deshalb Prioritäten. Vielleicht ist für Sie XING nicht so interessant, da Ihre Zielgruppe mehr Privatpersonen sind. Da ist eventuell Google+ die bessere Alternative. Da tummeln sich Privat- und Geschäftsleute. Ich würde diese Plattform auf jeden Fall empfehlen.
Später gehört auch YouTube dazu, da dies eine bessere Wirksamkeit auf Ihren Websites ermöglicht. Das hängt etwas damit zusammen, ob sich Ihre Produkte und Dienstleistungen damit besser darstellen lassen. In der Regel dürfte das der Fall sein.
Außerdem werden YouTube-Videos besser auf Google gelistet und gesondert dargestellt (bessere Sichtbarkeit – wird öfters angeklickt als ein Texteintrag).

Egal für welche Social Media Plattformen Sie sich entscheiden, für alle gilt der gleiche Grundsatz: Regelmäßig aktiv sein!
Wenn Sie mit Ihrem Internet-Business Erfolg haben wollen, dann sollten Sie täglich eine Stunde Zeit dafür aufbringen und diese auch organisieren, dass Sie

  • mindestens einmal in der Woche einen Blogartikel schreiben,
  • dreimal wöchentlich zu interessanten Themen posten, tweeten oder teilen – Ihre Blogartikel oder von anderer Seite her,
  • als Gastautor auf anderen themenrelevanten Blogs einen Beitrag mit einem Link auf Ihr eigenes Blog schreiben,
  • wöchentlich jeweils etwa 10 neue Kontakte auf den Plattformen knüpfen,
  • auf Facebook oder/und XING eigene Gruppen zu Ihrem Thema erstellen und diese regelmäßig bedienen,
  • selbst anderen Gruppen mit Ihrem Thema beitreten.

Noch einige Bemerkungen zu den Inhalten Ihrer Postings. Facebook zum Beispiel eignet sich sehr gut für Unternehmen zum Vertrauensaufbau und zur Kundenbindung. Das heißt, Sie sollten auf für den Interessierten wertvolle Beiträge achten und nicht belanglose Dinge teilen.
Nutzen Sie auch die Möglichkeit Umfragen zu starten und diese in Ihren Postings auszuwerten. Verbinden Sie das mit speziellen auch zum Teil kostenlosen Angeboten mit Mehrwert (Experten-Tipps, Checklisten, Anleitungen für Problemlösungen, Gewinnspiele). Aktuelle Informationen zu allgemein interessierenden Dingen oder auch zu Ihren Produkten und Dienstleistungen dienen der Kundenbindung.

Noch einmal zu Facebook. Facebook ist immer noch die Nummer 1 der Social Networks. Deshalb bietet es sich auch an, dort Werbeanzeigen zu schalten, da ein sehr großer Personenkreis erreicht wird und vor allem im Unterschied zu den Google-Anzeigen die Anzeigen entsprechend den Interessen der Benutzer zielgerichtet geschaltet werden. Ein weiterer Vorteil sind die geringeren Kosten.

Wie bei allen anderen Werbeanzeigen ist es auch bei denen bei Facebook wichtig, festzulegen welches Ziel ich erreichen möchte. Auch die Differenzierung der Zielgruppe spielt eine wichtige Rolle.

Nachdem Sie sich darüber im Klaren sind, loggen Sie sich in Ihren Facebook-Account ein und wechseln zu der vorher erstellten Unternehmensseite. Im oberen Bereich finden Sie ein Drop-Down-Menü „Zielgruppe aufbauen“ und darin „Werbeanzeigenmanager verwenden“ – bei Klick öffnet sich dieser. Machen Sie als erstes die notwendigen Angaben zur Umsatzsteuer.
Seit 2014 ist der Werbeanzeigenmanager etwas übersichtlicher gestaltet. Sie können Zielgruppen festlegen, Kampagnen und Anzeigen erstellen sowie die Ergebnisse dieser durch Berichte analysieren.

Eine Anzeige wird durch einen Klick auf den grünen Button „Werbeanzeige erstellen“ erstellt. Im folgenden Dialog legen Sie zuerst das Ziel der Anzeigenschaltung fest, z.B. Interaktion mit Seitenbeiträgen. Im Weiteren legen Sie alle Variablen von der Erstellung des Anzeigentextes und der Auswahl des Bildes über die Zielgruppenfestlegung bis hin zu den Kosten und der Veröffentlichung der Anzeige fest.
Die Einblendung der Anzeige basiert auf den verschiedenen Geboten anderer Werbetreibender. Das heißt, dass Sie zunächst die Standardeinstellung von Facebook nutzen und bei Bedarf später das Budget und Gebot optimieren sollten.
Nach Prüfung der Anzeige wird diese durch Facebook freigeschaltet.
Es gibt noch andere Wege eine Kampagne/Anzeige zu erstellen. Ich finde diesen hier kurz angerissenen am zweckmäßigsten, da die Gestaltung der Zielgruppen optimaler ist.

Die eigentliche Arbeit mit den Werbeanzeigen beginnt erst nach der Erstellung der Anzeige in Form der Auswertung der Statistiken und der weiteren Optimierung.
Ich werde zu dem Komplex Werbeanzeigen auf Facebook später noch einen Beitrag oder eine Blogseite erstellen, da dieser doch recht umfangreich ist.

Weitere Social Media Plattformen

Wie auch bereits oben beschrieben, können Sie davon ausgehen, dass sich Ihre Zielgruppe in einem oder durchaus auch in mehreren Netzwerken aufhält. Nur sie müssen in den unterschiedlichen Portalen jeweils anders angesprochen werden. So haben Sie bei Twitter eben nur 140 Zeichen zur Verfügung, um auf den Punkt zu kommen.

In anderen Social Networks sprechen Sie die Nutzer nur über Bilder an. Die Foto-Plattformen Pinterest oder Instagram sind dafür ein Beispiel. Auch ist eine Abwanderung jüngerer Zielgruppen zu diesen Netzwerken zu verzeichnen.
Nach dem Motto „Ein Bild sagt mehr als tausend Worde“ setzen die Betreiber dieser Plattformen auf die Aussagekraft von Bildern. Das ist auch die Chance für Händler, die vorwiegend solche Artikel wie Mode, Schmuck, Einrichtungsaccessoires, Lampen und dergleichen anbieten. Bei der Veröffentlichung kann den Bildern ein kurzer Text und ein Link beigefügt werden. Damit haben die Besucher die Möglichkeit Ihre Waren zu verkaufen.

Es lohnt sich durchaus, sich z.B. mit Pinterest zu beschäftigen, da diese Plattform für kleine Unternehmen gut geeignet ist.

Wie gewinne ich neue Interessenten für mein Unternehmen auf meinen Social Media Plattformen?

Hier eine Checkliste zum Download, die Ihnen helfen soll, Ihren gegenwärtigen Stand in Sachen Social Media Nutzung festzustellen. Daraus können Sie auch die Maßnahmen ableiten, die für Ihren Erfolg notwendig sind.

Über ein Dankeschön bei Facebook, Twitter oder Google+ freuen wir uns.
Download: [l2g id = „1236“ ]

 

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Posted in Internet-Marketing, Kundengewinnung, Social Media Marketing
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