Mobiles E-Mail-Marketing – so funktioniert es

So funktioniert mobiles E-Mail-MarketingMobiles Onlineshopping wird mittelfristig zur Normalität. Darüber sind sich 60,1 % der deutschen Handelsunternehmen einig. Mobiles Marketing zielt als Werbekanal auf alle Endgeräte, die mobil und drahtlos Daten bereitstellen wie Handys, Tablets und Smartphones. Weil bereits vier von fünf Handynutzern mobiles Internet verwenden können, ist dieser Werbekanal so hochinteressant.

Nahezu alle Zielgruppen online erreichbar

Nicht nur die jungen Nutzer setzen auf SMS, Datentarife und Flatrates – auch Menschen im Alter von mehr als 55 Jahren bleiben gerne mobil auf dem Laufenden. 60 % der Smarphonenutzer sind 55 Jahre alt und älter. 25 % der Best Ager sind zwischenzeitlich mit Smartphones ausgestattet. Und die Kaufneigung bei mobiler Werbung ist hoch. 56 % der Smartphone-Nutzer haben bereits bei Werbe-E-Mails angebissen und gekauft bzw. eine Dienstleistung in Anspruch genommen.

Laut einer Studie der  Artegic AG mit dem Titel „Online Dialogmarketing im Retail 2016“ bleibt E-Mail-Marketing an der Spitze aller Onlinekanäle. Mehr als 83,1 % der deutschen Handelsunternehmen wollen diesen Kanal auch zukünftig nutzen.

Menschen mobil abholen und verkaufen

Menschen dort abzuholen, wo sie sich gerade befinden – das ist die Strategie von mobilem Marketing. Dank ausgefeilter Tracking- und Targeting-Möglichkeiten sind Zielgruppen ohne Streuverluste direkt ansprechbar – und das sogar auf ihren aktuellen Standort bezogen.

Meistgenutzt im Web ist neben mobilen Websites das E-Mail-Marketing. 68 % der Mobile-Marketing-Nutzer setzen darauf. Auf den folgenden Plätzen folgen die QR-Codes  mit 62,9 % Nutzungshäufigkeit und Apps mit 57,7 %. Mobile Advertising wird bisher nur zu 18,6 Prozent genutzt.

Den Adobe 2013 Digital Marketing Optimization Survey Results zufolge lesen Smartphone-Besitzer ihre E-Mails zu einem Prozentsatz von 79 % auf der Straße bzw. in Cafés oder Shoppingzentren. Doch bei der Nutzung des effektiven mobilen Marketingkanals sind viele Händler und Dienstleister noch nicht optimal aufgestellt.

Mobil-freundliches Layout zählt

Die mobilen Endgerätetypen sind enorm vielfältig. Schon in den Displaygrößen unterscheiden sie sich teils immens. Dank entsprechender Designtechniken lassen sich E-Mails und mobile Werbeeinblendungen wunderbar am kleinen Bildschirm lesen. Kurze prägnante Aussagen, die neugierig machen, bewegen zum Klicken und Lesen.

Statt aufwendiger ladezeitintensiver Flash-Intros, die noch nicht einmal suchmaschinenoptimiert werden können, eignen sich HMTL5 oder CSS zur Seitenprogrammierung. Werden Tabellen und Raster angelegt, sind Informationen leicht auf kleine Bildschirme zu verteilen. Zwei Spalten machen für die Übersichtlichkeit der Seitengestaltung Sinn.

Kurze Sätze und knappe Headlines animieren

Mobile Endgeräte stellen schnell kurze Informationen bereit. Kein User möchte sich lange mit seitenlangen Ausführungen auseinandersetzen. Die schnelle Erfassbarkeit bleibt das A & O. Schlagzeilen von 20 bis 30 Zeichen lassen sich einfach im Vorübergehen lesen und verarbeiten. Das steigert die Öffnungsraten und damit auch die Responsequoten. Spannende Zusammenfassungen mit bis zu 60 Zeichen machen den Leser neugierig und verleiten zum Klicken und schließlich zum Kauf.

Struktur und Nutzerführung einfach gestalten

Beliebte Online-Inhalte bauen sich zu 60 % aus Textinhalten und zu 40 % aus Bildern auf. Auch Leerräume braucht ein gutes Layout. Sie beruhigen das Bild. Werden die Bilder von mobilen Endgeräten nicht geladen, hilft es, Alt-Texte mit Beschreibungen dafür bereitzustellen. So kann jeder Nutzer mobil alle Informationen finden. Auch der Kontrast sollte hoch sein, damit das Lesen am kleinen Bildschirm Spaß macht.

Handlungsaufforderungen integrieren und verkaufen

Ziel einer jeden Online-Kampagne ist der Abverkauf bzw. die Buchung. Also gehört auch ein auffälliger Button zum Ordern in jedes Layout. 12 Punkt in der Schriftgröße sollte mindestens erreicht werden. Links brauchen genügend Abstand zueinander, damit nicht aus Versehen der falsche Link geklickt wird.

Dank Google Analytics lassen sich gut Rückschlüsse über Klickverhalten und Erfolge von Kampagnen ziehen. Werden die Zielgruppen gut segmentiert und nach Interessen angesprochen, steigen die Erfolgsquoten. Auch die ortsspezifische Ansprache macht Sinn, um User dort abzuholen, wo sie sich gerade befinden. Neben Lebensgewohnheiten und Herkunft spielen auch Hobbys und Interessen eine wichtige Rolle, um Inhalte dort effektiv anzubieten, wo sie auf Interesse stoßen.

Über den Autor: Christian Arno ist der Gründer von Lingo24, einem Übersetzungsunternehmen, das sich auf Website-Übersetzungen spezialisiert. Folge Lingo24 auf Twitter @l24de.

Posted in E-Mail Marketing, Internet-Marketing
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