E-Mail-Marketing – mein Favorit für’s Internet-Marketing!

E-Mail-Marketing, um neue Kunden zu gewinnen.Hallo liebe Besucher, die Leser meines Newsletters hatten den Vorteil, bereits in den letzten beiden Monaten ausführlich über das Thema E-Mail-Marketing informiert zu werden. Dabei habe ich die m.E. zwei wichtigsten Tools für den deutschen Nutzer dafür vorgestellt – CleverReach und Klick-Tipp.

Beide kann ich bedenkenlos empfehlen. Jedes hat so seine Vor- oder auch Nachtteile. Welches für Sie das richtige ist, müssen Sie entscheiden. Nur eins sollten Sie vermeiden. Wechseln Sie nicht zwischen beiden mit Ihren Kontaktbeständen hin und her. Das könnte zu Problemen bei der Übernahme größerer Datenmengen ins andere System führen. Es wird nämlich nach der Herkunft der Daten gefragt. Wenn diese nicht durch das Double Optin-Verfahren erzeugt wurden, kann es zur Sperrung des Accounts führen. Also informieren Sie sich genau, welche Eigenschaften beide Programme haben und ob sie Ihre Bedingungen erfüllen.
Hier die Websites von CleverReach und Klick-Tipp

Ich selbst nutze seit Jahren CleverReach und bin damit sehr zufrieden. Klick-Tipp hat in letzter Zeit zugelegt und bietet Features an, die CleverReach nicht hat. Wer zum Beispiel Wert auf die Anmeldefunktion zu bestimmten Verkaufs- oder Downloadseiten über einen Facebook-Button legt, sollte von vornherein Klick-Tipp wählen.

Hier aber nun noch einige wichtige Informationen zum Thema E-Mail-Marketing als ein wesentlicher Bestandteil des Internet-Marketings.
E-Mail-Marketing mein persönlicher Favorit unter den vielfältigen Bestandteilen des Internetmarketings!

Wie baut man sich ein vernünftiges System auf, um seine Interessenten und Kunden regelmäßig zu informieren ohne sie zu nerven und auch noch den Datenschutz zu gewährleisten?

  1. Themenkonzept festlegen: Legen Sie sich auf ein Hauptthema fest, in dem Sie der Experte sind, wo Sie die meisten Erfahrungen, Kenntnisse und Fertigkeiten haben.
    Verzetteln Sie sich nicht mit einer Vielzahl von Themen, sondern fokussieren Sie sich nach Möglichkeit auf eine Nische oder auf ein Unterthema. Zum Beispiel Sie wollen als Inhaberin eines Kosmetik- und Massage-Salons regelmäßig Tipps herausgeben. Konzentrieren Sie sich zunächst nur auf die Dinge, die für den Hausgebrauch auch umsetzbar sind. Ist nach einer gewissen Zeit dieses Thema erschöpft, wechseln Sie zum nächsten Gebiet.
  2. Empfänger kategorisieren: Richten Sie Kategorien bzw. Segmente von Empfängergruppen ein, die nach Interessen und auch nach Kaufbereitschaft unterteilt werden.
    So z.B. das Interesse für Make up, Hautpflege, Parfüms oder nach Interessenten und Kunden oder auch nach dem Geschlecht.
    Erstellen Sie für jede dieser Gruppierung eigene Newsletter.
  3. Das richtige Programm: Wählen Sie ein Programm für das E-Mail-Marketing, das so eine Unterteilung und das getrennte Versenden der Newsletter ermöglicht. Auch eine Einstellung des Sendetermins sollte möglich sein.
  4. Anzahl und Zeitraum festlegen: Sagen Sie Ihren Abonnenten von vorn herein, wieviel E-Mails sie in einem bestimmten Zeitraum bekommen. Machen Sie nur wenige Ausnahmen. Gute Erfahrungen habe ich mit einem Newsletter pro Monat gemacht. Mehr Informationen biete ich dann in meinen Blogbeiträgen an. Das ist dann dem Leser freigestellt, ob er das auch noch liest.
  5. Die richtigen Werkzeuge und Hilfsmittel: Aus meiner Sicht ist ein Blog die beste Möglichkeit, seine Leser aktuell zu informieren. Es bietet zum einen statische Seiten für prinzipielle Erläuterungen und Informationen für einen längeren Zeitraum und aktuelle Artikel (Blogbeiträge) für kurzfristige und schnelle Informationen an. In Verbindung mit dem unter 3. erwähnten Programm lassen sich so auf einander abgestimmte Marketing-Kampagnen mit einem Blog besser umsetzen.
  6. Rechtlich korrekt handeln: Die deutschen Datenschutzbestimmungen räumen dem Nutzer des Internets eine Reihe von Rechten ein, die insbesondere seine Privatsphäre schützen.
    Das heißt, Sie dürfen als Unternehmen nicht unaufgefordert E-Mails mit Kaufangeboten u.a. versenden. Richtig handeln Sie, wenn Sie auf Ihrer Internetpräsenz die Möglichkeit anbieten, sich in Ihr Newsletter-Abo einzutragen. Der Abonnent muss diesen Eintrag dann noch bestätigen, erst dann dürfen Sie ihm die entsprechenden Informationen zukommen lassen. Dieses sogenannte Double Opt-In-Verfahren ist mittlerweile Pflicht für jedes Newslettersystem.
    Weiterhin müssen Sie in jedem Newsletter die Möglichkeit zum Austragen aus dem System anbieten. Oben genannte Programme bieten dafür einen Abmelde-Link an und versenden automatisch eine Bestätigung.
    Einen Nachteil hat das Ganze natürlich für Ihr Marketing. Mitunter wird die ganze Prozedur vom Nutzer nicht verstanden und ein Teil unterlässt deshalb die Bestätigung seiner E-Mail-Adresse. Mit Klick-Tipp können Sie den Facebook-Button zum Anmeldung nutzen.
  7. Vertrauen ist gut – Kontrolle ist besser: Kontrollieren Sie, was mit Ihrem Newsletter passiert. Die von mir genannten Programme für das E-Mail-Marketing enthalten die entsprechenden Funktionen, mit denen Sie prüfen können, ob die E-Mail vom Empfänger geöffnet wurde, ob Links angeklickt wurden oder wer sich aus dem Newsletter ausgetragen hat.
    Das lässt Rückschlüsse zu, um den Leser im nächsten Newsletter besser anzusprechen oder Links interessanter darzustellen.
    Apropos Vertrauen. In der Regel haben Ihre Leser das, geben Sie also keine Daten und Informationen an Dritte weiter. Geben Sie Ihren Abonnenten dieses Versprechen bereits bei der Anmeldung zum Newsletter.

Wenn Sie sich entschlossen haben, für Ihr Internetmarketing E-Mails/Newsletter zur besseren Information der Interessenten und Kunden einzusetzen, gilt es einige Grundsätze zu beachten:

  1. Inhalt und Gestaltung
    Die Betreffzeile ist neben dem Inhalt das wichtigste Element des Newsletters.
    Über den Betreff entscheidet der Leser bereits, ob er weiterliest oder die E-Mail gleich löscht.
    Halten Sie den Betreff kurz und sachlich aber trotzdem interessant. Machen Sie die Leser neugierig. Das wichtigste Schlüsselwort gleich an den Anfang setzen.
    Auch ein personalisierter Betreff ist möglich, sprechen Sie den Empfänger mit Namen an.
    Das ist nicht dienlich: Newsletter Januar oder Newsletter Nr. 15
    Vermeiden Sie im Betreff SPAM-Wörter und Sonderzeichen wie: Geld verdienen, kaufen, kostenlos, GRATIS, Angebot, dringend, Begriffe aus dem Finanzsektor, Gewinner, mehrere Großbuchstaben hintereinander, Dollarzeichen, mehrere Ausrufezeichen usw.
    Sprechen Sie die Empfänger nach Möglichkeit persönlich an. Das setzt aber voraus, dass Sie den Namen in Ihrem Formular abfragen. Alternativ können Sie die E-Mail-Adresse als Pflichtfeld setzen und das Ausfüllen der Felder Anrede, Name und Vorname erbitten. Viele Abonnenten gehen gern darauf ein. Dann müssen Sie in Ihrer E-Mail-Marketing Software nur einen Alternativtext (Lieber Leser,) angeben, der dann genutzt wird, wenn der Name nicht angegeben wurde.
    Andere Nutzer geben nur die Anfangsbuchstaben der Namen ein. Selbst das ist noch persönlicher als „Sehr geehrte Damen und Herren,“.
    Natürlich ist der Inhalt sehr wichtig. Stellen Sie gleich am Anfang den Nutzen für den Leser in den Vordergrund. Besonders bei mehreren sogenannten FollowUp-Newslettern, die auf einander aufbauen und ein bestimmtes Ziel verfolgen, z.B. Produktkauf, ist das unabdingbar.
    Bei derartigen Newslettern sollten Sie auch den Text „kurz und knackig“ halten. Legen Sie den Fokus auf das mögliche Problem, das Ihre Leser haben und bieten Sie dafür eine Lösung an. Fordern Sie zu einer Aktion auf. So können die Leser auf eine Verkaufsseite weitergeleitet werden oder sich auch tiefergehende Informationen herunterladen.
    Bei Newslettern, die vor allem Sachinformationen anbieten, können Sie größtenteils davon ausgehen, dass Ihre Leser detaillierte Informationen haben wollen. Dafür gibt es auch verschiedene Wege: Teilen Sie den Inhalt auf mehrere Newsletter auf oder bringen Sie in einem Newsletter eine Zusammenfassung des Themas und verlinken zu entsprechenden Teilgebieten auf Ihrer Website. Dann kann sich der Leser das heraussuchen, was ihn am meisten interessiert.
    Bilder richtig einsetzen: Bilder lockern Ihre Texte auf, sie müssen zum Thema passen sollen aber nicht ablenken.
    Mit zunehmender Anzahl der Smartphones und deren Nutzung auch zum Abrufen der E-Mails gelangt immer mehr das responsive Design an Bedeutung. Dadurch passt sich das Layout des Newsletters der jeweiligen Displaygröße an und wird dadurch besser lesbar.
    Dieser Newsletter ist dahingehend mein erster Versuch.
  2. Grundsätzliches zur Vermeidung von SPAM
    Ca. 50% aller E-Mail sind SPAM. Deshalb wurden E-Mail- und Antiviren-Programme mit mehr oder weniger wirksamen Mechanismen zum Schutz vor SPAM ausgestattet. So landen dann unerwünschte Mails im SPAM-Ordner der Postfächer. Durch Prüfung des Quelltextes beim Empfang wird der Teil der Mails herausgefiltert, der bestimmten Prüfkriterien entspricht. Das sind vorwiegend Wörter, wie ich sie oben in diesem Newsletter beschrieben habe.
    Vermeiden Sie deshalb solche Worte im Betreff und Inhalt Ihrer Mails, damit sie nicht beim Empfänger in den SPAM-Ordner verschoben werden.
    Auch die Anbieter von E-Mail-Marketing Software sind angehalten, dafür Sorge zu tragen, dass E-Mails mit SPAM-Eigenschaften gar nicht erst entstehen. Beachten Sie deshalb die Antispam-Regeln!
    Bauen Sie Ihre Empfängerliste nach und nach auf!
  3. Das Eintragungsformular
    Es existieren eine Vielzahl von Websites, auf denen Formulare existieren, die eine direkte Eintragung ohne Rückbestätigung des Nutzers ermöglichen. Nehmen Sie sich diese Seiten nicht als Vorbild oder gar diese Praktiken als gegeben hin. Es ist zwar einfacher, ist aber trotzdem gegen die Richtlinien des Datenschutzes.
    Um sich vor Abmahnungen zu schützen, sollten Sie grundsätzlich die Formulare mit dem Double-OptIn-Verfahren ausstatten.
    Um die Hemmschwelle zur Anmeldung für den Newsletter so niedrig wie möglich zu halten sollten Sie nur die wichtigsten Informationen abfragen. Als Pflichtfeld nur die E-Mail-Adresse, den Namen freiwillig.
    Haben Ihre Interessenten Vertrauen zu Ihnen gefunden und bekommen schon einige Newsletter, dann können Sie diese, und nur diese, auf ein Formular lenkt, die die restlichen Daten wie Name und Vorname abfragt. Das machen Sie, indem Sie die verschiedenen Anmeldeformulare mit einem Tag versehen oder sie segmentieren. Damit senden Sie z.B. nur den Empfängern eine Mail, die sich ohne Namen eingetragen haben und bitten diese um die weiteren Daten.

Haben Sie noch Fragen, dann nehmen Sie mit uns Kontakt auf:

Telefonkontakt zur Internetagentur Bach-BerlinNutzen Sie das Kontaktformular für Ihre Anfragen!

 Bildquelle: © Fenton – Fotolia.com

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